#equestoèilfiore

25. April: Widerstand und Befreiung.

20 Jahre Diktatur und Jahrzehnte von Krieg erreichten mit der Tragödie des 2. Weltkriegs ihren Höhepunkt und hatten das Gemeinleben in Italien grundlegend verändert.
Dennoch haben Antifaschist*innen nie die Grundwerte der Freiheit, Gleichheit und Demokratie aufgegeben.
So viele die Widerstand leisten und aus einer Vergangenheit von Gewalt und Konflikt eine Gegenwart von Bewusstsein und eine Zukunft von Frieden machen wollen.

Wenn Sie Probleme mit der Ansicht der Seite haben können Sie die ganze Playlist 25 APRILE 2021 direkt auf unserem Youtube-Kanal ansehen.

Ägypten

Bahey el-din Hassan ist ein Verteidiger der Menschenrechte in Ägypten und einer der Gründer der Menschenrechtsbewegung in Ägypten in den 80er Jahren. Hassan ist aktuell Direktor des Kairoer Instituts für Menschenrechtsforschung (CIHRS), welches er 1993 mitgegründet hat.
Im Jahr 2014, nachdem er aufgrund seines Engagements für Menschenrechte Todesdrohungen erhalten hat, verließ Hassan Ägypten und lebt aktuell im selbstverordneten Exil in Frankreich.
Hassan ist auch Journalist, Dozent, Autor und Verfasser von diversen Artikeln und Büchern zu Menschenrechten und demokratischem Wandel im arabischen Raum.

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Guinea

Souleymane Camara, Programmleiter der Organisation, hat uns erzählt wie die Suche nach Gerechtigkeit für die Opfer eine Form des Widerstands sein kann.

Am 28. September 2008 waren Tausende von pro-demokratischen Protestierenden im Stadium von Conakry zusammengekommen um gegen die Kandidatur des Chefs der Militärjunta Moussa Dadis Camara zu protestieren als Soldaten mit vollautomatischen Waffen das Feuer eröffneten. Das Ergebnis dieses Angriffs waren mindestens 157 Tote und 110 Frauen wurden misshandelt. Einige der Frauen wurden gewaltsam in ein Militärlager gebracht und dort tagelang versklavt.
In dem Bericht der UN-Kommission aus dem Dezember 2009 verurteilt sie die Tat als ein „Verbrechen gegen die Menschheit“. Sieben Jahre nach der Tat und sechs Jahre nach dem Beginn der Untersuchung durch die guineische Justiz, sind 15 Verantwortliche der Tat beschuldigt aber die Verfahren ziehen sich hin und es bleiben noch viele Fragen offen.

Die Organisation der Opfer, Eltern und Freunde (AVIPA) und deren Partner verteidigen die Opfer, unabhängig von den Bemühungen des Justizministeriums das Verfahren zu verzögern. Mehr als 10 Jahre nach dem Massaker des 28. September 2009 gibt es noch keinen Prozess.
Drei Opfer sterben jedes Jahr an Komplikationen der Verletzungen und bis heute sind die Verantwortlichen noch nicht vor Gericht gekommen.
AVIPA arbeitet an Gedenkinitiativen, bietet den psychisch belasteten Opfern psychologische Unterstützung, drängt die Behörden die Opfer des 28. September 2009 zu entschädigen und kämpft für Gerichtsverfahren.

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Mamadou Boussouriou Diallo ist der aktuelle Präsident des COJEDEV (Consorzio dei Giovani per la Difesa dei Diritti delle Vittime della Violenza/Jugendkonsortium für die Verteidigung der Rechte von Gewaltopfern).
Die Organisation wurde 2019 nach den blutigen Repressionen am 28. September 2009, die von den guineischen Sicherheitskräften während einer Demonstration gegen die Entscheidung des Chefs der Junta des Nationalen Rates für Demokratie und Entwicklung (CNDD), Hauptmann Moussa Dadis CAMARA entgegen seinen Versprechungen gegenüber dem guineischen Volk bei den Präsidentschaftswahlen anzutreten, gegründet.
Ein Großteil der Mitglieder*innen von CODEJEV waren im „Forum des Forces Vives de Guinée“ aktiv und arbeiten jetzt mit anderen Organisationen der guineischen Zivilgesellschaft zusammen um Menschenrechtsverletzungen durch die Untersuchungsteams, die nach der Tragödie vom 28. September 2009 vor Ort eingesetzt wurden, zu dokumentieren.
Diese Vereinigung, in der sich junge Menschenrechtsaktivisten aus verschiedenen Regionen und ethnischen Gruppen Guineas zusammengeschlossen haben, hat nach den Nachforschungen beschlossen, den Opfern und ihren Familien organisierte Hilfe zu leisten, sowohl im juristischen als auch im psychologisch-medizinischen Bereich.

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Serbien

Die Stiftung B92 ist eine non-profit NGO, welche humanitäre, kulturelle, philantropische und sozial-verantwortliche Kampagnen und Projekte mit dem Ziel, diverse soziale Probleme zu verhindern und zu lösen, erstellt und realisiert. Seit der Gründung 2004 ist die Organisation in der Frontlinie des Kampfes für eine bessere Gesellschaft und versucht Veränderungen anzustoßen und ein positives soziales Klima in Serbien und der Region zu schaffen.
Im Moment hat die Organisation 12 Vollzeitangestellte und bindet regelmäßig Freiwillige ein um in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unterstützern, Partnern, Unternehmen und sozial-verantwortlichen Individuen Projekte zu realisieren.
Maja Čečen ist die Direktorin und Quelle für Energie und Inspiration.

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Südafrika

Auf dieser Seite finden Sie die Geschichten und Reflexionen die Bokang Pooe, Senior Program Manager, uns zum Anlass des 25. April dagelassen hat.

Die Stiftung Steve Biko ist eine Organisation für die kommunale Entwicklungen, die sich am Vermächtnis des Bantu Stephen Biko orientiert.
Die Arbeit der Stiftung zielt darauf ab und fördert die immateriellen Elemente der Entwicklung: Identität, Kultur und Werte, die Themen, die die Seele der Nation ansprechen. In den nächsten zehn Jahren wird die Organisation ihre Bemühungen zur Stärkung der Demokratie intensivieren, indem sie den Dialog, die Wissenschaft und Programme zum Verhältnis zwischen Identität, Aktivismus, Staatsbürgerschaft und sozialem Engagement unterstützt.

Zu den Programmen der Stiftung gehören Imbewu (Saatgut) in isiXhosa, Schauspieltraining für junge Menschen, Schulprogramme und Frank Talk, eine Reihe von moderierten Gesprächen.

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