Das 2 – jährige EU-finanzierte Projekt WIRE möchte die Rolle von Frauen – sowohl als Akteurinnen, als auch als Opfer – in das Zentrum von heutigen historischen Erzählungen des antitotalitären Widerstands in Europa setzen. Somit möchte dazu beigetragen werden, unser historisches Gedächtnis und die damit verbundenen Werte neu zu gestalten.
Aktivitäten
Memory Route
Im Laufe von vier Monaten wird eine Gruppe von 40 Studenten aus dem Abschlussjahrgang vier Bildungs- und Forschungsprojekte in Partnerländern durchführen. In einer in Barcelona gehaltenen Abschlussveranstaltung, können sich Student*innen in einem Dialog mit Experten und Opfern austauschen und ihre eigenen Forschungsergebnisse vor politischen Entscheidungsträger*innen und Interessensgruppen präsentieren.
Italien. Memory Route in Monte Sole
Die Teilnehmer*innen in Italien tauchen tiefer in die Geschichte des Monte Sole Massakers ein, um Probleme und kritische Themen in Bezug zu ihrem allgemeinen Wissen zum 2. Weltkrieg und der Geschichte ihrer Länder zu identifizieren.
Professor Luca Baldissara (Universität Pisa), einer der relevantesten italienischen Historikern im Bezug auf die Monte Sole-Forschung und Studien zum zweiten Weltkrieg, wird die Identifizierung der wichtigsten Probleme der europäischen Geschichte im Zusammenhang mit Diktaturen im Hinblick auf den Widerstand gegen Unterdrückung und das Engagement von Frauen in diesen Gruppen und Aktionen leiten.
Um den 25. April (Tag der Befreiung), werden die Studenten am “Memory Path“ im historischen Park von Monte Sole teilnehmen und lernen, wie man die Kraft von Orten und Biographien “ausnutzt”.
Memory Route in Griechenland: Podcasts über Frauen im Widerstand
Die Studenten werden das Repositorium durchsuchen, um 12 Lebensgeschichten von Frauen auszusuchen, die im Widerstand teilgenommen haben ( 3 aus Griechenland, 3 aus Spanien, 3 aus Italien, 3 aus Polen).
Sie werden 12 Szenarien für Podcast-Folgen von je circa 10 Minuten entwerfen, gemäß den einschlägigen Richtlinien von ASKI. Während ihres Aufenthaltes in Athen, werden sie Audiodateien aufnehmen, die anschließend professionell bearbeitet werden.
Spanien. Memory Route in Katalonien: Erinnerung im Gehen
Die Studenten werden an einer Reise durch Orte teilnehmen, die von verschiedenen Gruppen und Typologien des weiblichen Widerstands im Kontext des Spanischen Bürgerkriegs und der Nachkriegszeit bereist und belebt wurden.
Memory Walk #2. Maqui: Maqui Route. Ein Spaziergang zur Route der Maquis im Vall d´en Bas. Memory Walk #2 beschreibt die Kollaborations- und Widerstandsnetzwerke von Frauen im Kontext des bewaffneten Kampfes gegen Franco. SO-CLOSE, ein digitales Werkzeug für Kartierung, wird als zentrale Methodologie genutzt, um kleine, selbst erzeugte Informationspillen zu erzeugen, die Geografie und Erinnerung verbinden. Ehemalige Trainingsdokumente werden den Endbenutzern zwei Wochen vor der Aktivität zugesendet.
Memory Walk #3. Exil: Exil. Besuch des Exil-Gedenkmuseums in La Jonquera. Memory Walk#3 zeigt sowohl Frauen und ihre Rolle im Widerstand in Konzentrationslagern in Frankreich, als auch ihre Rolle im französischen Widerstand während des 2. Weltkriegs.
Memory Route in Poland: Write the Game
Die Student*innen der Hauptgruppe werden ihre Erfahrungen mit Hilfe des Erstellens von Szenarien für narrative Spiele mit Teilnehmer*innen teilen und die Ergebnisse ihrer Arbeiten während eines Workshops in Villa Decius präsentieren. Es wird über die Möglichkeit diskutiert, historische Orte als Inspiration für ein nicht konventionelles pädagogisches Mittel zu verwenden.
Es wird ein 2-tägiger Workshop für Teilnehmer*innen aus 4 Ländern organisiert, um den Entstehungsprozess von Szenarien für narrative Spiele und die Möglichkeiten, diese als pädagogisches Werkzeug in historischer Bildung zu verwenden, zu präsentieren. Während des Workshops werden die Teilnehmer*innen 4 narrative Spielszenarien entwerfen.
Drehbuch – Workshop. 2 – tägiger internationaler Workshop, um 4 Narrativen für Spielszenarien zu entwerfen.
Online Publikationen. Präsentation der 4 narrativen Spielszenarien und Erzählungen als pädagogisches Werkzeug.
Lokale Aktivitäten in Italien
Workshops für Schüler*innen. Jede Klasse wird an eintägigen Workshops zum Monte Sole – Massaker teilnehmen, sowie 3-4 weiteren Treffen in der Schule, um Beispiele aus der Vergangenheit zu vertiefen und ihren Einfluss für die Gegenwart zu erarbeiten.
Workshops für Erwachsene. Workshops auf dem Gelände des Monte Sole werden im Frühjahr/Sommer an Wochenenden angeboten. Sie enthalten einen “Widerstands- Spaziergang” am Gedenkpfad des Massakers und die Produktion von Inhalten über vergangene Erfahrungen in heutiger Zeit. Die Teilnehmenden werden über den sogenannten “stillen Widerstand” lernen. MONTE Experten werden ein einleitendes Seminar für Lehrpersonen halten, um ihnen dabei zu helfen einen Forschungsschwerpunkt für ihre Schüler*innen auszuarbeiten. Eine Auswahl der besten Forschungsprojekte der Klassen wird in der digitalen Ausstellung veröffentlicht.

Veröffentlichen der Ergebnisse. Beginnend mit der Verwendung der Ergebnisse der Workshops wird eine Serie von Büchern veröffentlicht. Es wird öffentliche Lesungen und Präsentationen geben.
Vorbereiten der Ausstellung. Den Mitgliedern und Teilnehmern von kulturellen Verbänden, im direkten Zusammenhang mit den AKtivitäten, wird eine entscheidende Frage zum Handeln gestellt: “Entdecken Sie eine Person, die sich durch ihre Taten Unterdrückung widersetzt hat.” Die Antworten und das zugehörige Material werden benutzt, um eine physische Ausstellung zu entwerfen.
Sammeln und Auswählen der Ergebnisse. Unter den Arbeiten, die in der vorherigen Aufgabe erstellt wurden, wird eine Auswahl getroffen, um später angepasst und in der permanenten Online-Ausstellung veröffentlicht zu werden.
Durchführung der Ausstellung. Start der virtuellen und physischen Ausstellung an verschiedenen Orten wie Bibliotheken, Einkaufszentren oder öffentlichen Plätzen.
Digitale Ausstellung
Die dauerhafte Online-Ausstellung möchte die Ergebnisse und Erzählungen, die während des Projekts entstanden sind, sammeln, um die digitalen und kollektiven Inhalte sowie die Methoden der pädagogischen Aktivitäten zu bewahren.
Ausgestellt werden die Materialien und Projekte, die während lokaler Veranstaltungen und im Laufe der “Memory Route” entstanden sind ( Podcasts, Publikationen, etc.).
Repositorium zu Frauen im Widertsand
Dieses benutzerfreundliche, offene und gemeinsame Repositorium dient als Forschungsinstrument und Wissensgrundlage über weiblichen Widerstand für die Öffentlichkeit. Außerdem möchte eine Plattform geschaffen werden, die alternativen historischen Erzählsträngen über weiblichen Widerstand einen Raum gibt.
Es werden sowohl digitale Archive über weiblichen Widerstand, als auch die Beschreibungen von historischem Kontext und alternativen Erzählsträngen und einzelnen Biographien über Frauen und ihr Leben ausgewählt.
Partner
UAB - Autonomous University of Barcelona
Die Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) ist eine der größten öffentlichen Universitäten Spaniens. Ihr Standort ist in Bellaterra, in der Nähe von Barcelona. Die UAB hat über 37.700 Studierende, nahezu 3.700 Forschende sowie Lehrende und mehr als 6.000 ausländische Studierende. Neben der fortschreitenden Verbesserung ihrer Position innerhalb des prestigeträchtigsten und einflussreichsten, internationalen Rankings hat die UAB in den letzten Jahren Anerkennung für ihre Bemühungen hinsichtlich der Förderung von Qualität in der Lehre, der Akquirierung internationaler Talente sowie der Erlangung von wachsendem Einfluss in der Forschung erlangen. Die UAB wird das Projekt WIRE koordinieren und folgende Arbeitsbereiche anleiten: die Einrichtung der User-Engagement-Strategie, die Ermittlung von Fokusgruppen, die Evaluierung der Pilotprojekte sowie die Organisation rund um die Verbreitung, Implementierung und Evaluierung.
Die UAB wird mit einem multi-sektionalen Team aus 3 Forschungsgruppen am Projekt teilnehmen:
• Die „Grup d’Estudis República i Democràcia (GERD)“ ist eine von der Generalitat de Catalunya anerkannte, konsolidierte Forschungsgruppe. Sie besteht aus Professor*innen und Forschenden des Instituts für Neue und Zeitgenössische Geschichte der UAB sowie weiteren spanischen und ausländischen Universitäten. Die allgemeinen Ziele dieser Forschungsgruppe sind:
1. Konsolidierung eines Forschungskerns in den Themenbereichen Krieg, Gewalt, Faschismus, Demokratie und Republik, welcher ein Bezugspunkt für Studien dieser Gebiete sowohl in nationaler als auch internationaler Historiografie werden soll; 2. Maximierung der Verbreitung dieser Forschung durch u. a. der Publikation ihrer Ergebnisse (in Büchern, gemeinschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsartikel…) sowie der Teilnahme und Organisation von Konferenzen
• Die „Immigration and Ethnic Minorities Study Group (GEDIME)“, Teil des Instituts für Soziologie der UAB, wurde im Jahr 1989 mit dem Ziel gegründet, Forschung in einem damals erst aufkommenden und daher kaum sichtbaren Gebiet innerhalb der katalanischen Gesellschaft der späten 80er Jahre zu betreiben: ausländische Migration nach Katalonien. Die vorrangigen Forschungsausrichtungen der GEDIME beziehen sich auf die Schlüsselaspekte des Phänomens der Migration – sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene.
• Seit über 10 Jahren fokussiert sich die Forschungsgruppe „TransMedia Catalonia“ auf Medienzugänglichkeit. Sie ist die leitende Instanz vieler ERASMUS+ Projekte sowie von H2020.
Der UAB Research Park (PRUAB) wird als Drittpartner der UAB ebenso in das Projekt mit eingebunden sein. Der PRUAB ist eine 2007 ins Leben gerufene Non-Profit-Stiftung, welche als Basisinstrument zur Förderung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Universität und Industrie fungiert. Der PRUAB bietet darüber hinaus Services im Bezug auf Spin-Offs sowie Start-Up-Unternehmen an und kann Erfahrungswerte hinsichtlich der Koordinierung, Kommunikation und Verbreitung von EU-Projekten vorweisen. Außerdem hat der PRUAB unter Verwendung der Design-Thinking-Methodologie eine große Anzahl an Fokusgruppen und co-kreativen Workshops organisiert.
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MEMO - Memorial Democràtic

Memorial Democràtic ist eine Einrichtung der Generalitat de Catalunya, deren Aufgabe es ist, das demokratische Gedenken in Katalonien (1931-1980) wiederherzustellen, zu bewahren und zu fördern. Dieser historische Zeitraum umfasst die Zweite Republik, den Bürgerkrieg, die Diktatur Francos und den Übergang zur Demokratie. Die Demokratische Gedenkstätte legt besonderen Wert auf die Erinnerung an die Opfer aus ideologischen, religiösen oder sozialen Gründen sowie an die Repressionen der Franco-Diktatur gegen Einzelpersonen und Gruppen (einschließlich der katalanischen Sprache und Kultur), an Exil und Deportation.
Memorial Democràtic erinnert an den Kampf gegen die Franco-Diktatur und den Übergang zur Demokratie bis zu den ersten Wahlen zum katalanischen Parlament. Sie stellt die Menschenwürde, die demokratischen Werte und die Achtung der Menschenrechte in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten, damit sich die Barbarei weder hier noch anderswo wiederholen kann.
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VDA - Stowarzyszenia Willa Decjusza
Die Villa Decius Association wurde im Jahr 1995 von bekannten polnischen Repräsentant*innen aus den Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur gegründet. Seit einiger Jahre avancierte die Villa Decius zu einer Kulturinstitution von internationaler Reichweite und zu einer der verbindenden Brücken zwischen europäischen Nationen. Der Renaissancepalast sowie der ihn umgebende Gartenkomplex der Villa bilden eine Basis für die Aktivitäten der Association. Im Rahmen dieser wird kontinuierlich die Idee nach einem Ort verwirklicht, an welchem kultureller Dialog stattfindet und der als Treffpunkt für Bürger*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen fungiert.
Grundlegend für alle Programminhalte ist die Idee, das Zusammentreffen von Repräsentant*innen der unterschiedlichen wissenschaftlichen und kulturellen Sektoren Europas zu gewährleisten. Anhand des Austauschs von Ideen und Gedanken können sie sich gegenseitig Anreize für kreative Arbeiten geben sowie für Pluralismus und Dialog im öffentlichen Leben einsetzen.Viele der interdisziplinären Projekte der Villa Decius bieten vielseitige Perspektiven auf die Rolle von Kultur in der Gegenwart, suchen nach einzigartigem, aber gemeinsamen Kulturerbe und behandeln Problemstellungen im Hinblick auf internationale, kulturelle Kooperationen sowie Methoden des Kulturmanagements und seiner Finanzierung. Im Rahmen von SO-CLOSE wird die VDA das Workpackage bezüglich der Verbreitung und Kommunikation leiten.
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MONTE - Fondazione Scuoala di Pace di Monte Sole
Wenn Sie auf dieser Webseite sind, dann kennen Sie uns bereits.
Unsere Arbeit zeigt uns täglich, wie Erinnerung zur Erschaffung von Barrieren und Konflikten, als Nährboden für Ressentiment und Wut verwendet werden kann.
Mit diesem Projekt wollen wir unser Engagement für eine Form von Erinnerung weiterführen, die zur Gegenwart mit unterschiedlichen Worten spricht; für eine Form von Erinnerung, die einen Ort des Zusammentreffens bietet und zur Etablierung einer offenen, willkommen heißenden und solidarischen Gesellschaft beiträgt.
Im Rahmen von WIRE koordiniert die Scuola di Pace die Arbeit rund um das WP2. Dabei handelt es sich um jenes Workpackage, im Zuge dessen durch qualitative, individuelle Interviews ein Daten- und Informationsset hervorgebracht werden soll, von welchem später die Entwicklung der co-kreativen Methodologie ihren Ausgangspunkt nimmt. Die co-kreative Methodologie wird daraufhin innerhalb der Kommunikations-Fokusgruppen umgesetzt, um jene digitalen und interaktiven Tools zu planen, mithilfe welcher ein generationsübergreifendes und internationales Archiv aufgebaut werden soll. Dieses Archiv wird ein neues und gemeinsames Kulturerbe verkörpern, welches nicht bloß die Summe seiner unterschiedlichen Hintergründe, sondern der Spiegel einer zusammenstehenden und gemeinschaftlichen Gesellschaft sein wird.
ASKI - Contemporary Social History Archives
Das Archiv für Zeitgenössische Sozialgeschichte (ASKI) ist die führende griechische Archivinstitution für die Geschichte politischer und sozialer Bewegungen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geschichte der griechischen Linken. Das 1992 als gemeinnützige Organisation gegründete und im Zentrum von Athen gelegene ASKI verfügt über die umfangreichste Sammlung von Archiven zur griechischen Sozialgeschichte. ASKI ist an zahlreichen öffentlichen Geschichtsprojekten und -aktivitäten beteiligt (Veröffentlichungen, Workshops und Konferenzen, Radiosendungen, historische Rundgänge), die das historische Bewusstsein und das kollektive Gedächtnis sozialer, politischer und ethnischer Gruppen bereichern.
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Ergebnisse
Memory Route: Podcast und Bildungsmodule
Im Laufe von vier Monaten führte eine Gruppe von 40 Studenten aus dem Abschlussjahrgang vier Bildungs- und Forschungsprojekte in Partnerländern durch. In einer in Barcelona gehaltenen Abschlussveranstaltung konnten sich Student*innen in einem Dialog mit Expert*innen und Opfern austauschen und ihre eigenen Forschungsergebnisse vor politischen Entscheidungsträger*innen und Interessensgruppen präsentieren.
Italien. Memory Route in Monte Sole

Der italienische Teil der Memory Route untersuchte die Geschichte des Massakers von Monte Sole und ging Themen in Bezug auf das allgemeine Wissen über den Zweiten Weltkrieg und seiner Geschichte in den jeweiligen Herkunftsländern der Schüler*innen auf den Grund.
Nach dem Besuch der Schauplätze der Massaker von 1944 und der daraus resultierenden Bildungsworkshops wollten sie lernen, wie man die Kraft von Orten und Biografien pädagogisch nutzen kann, und versuchten sich an der Entwicklung einiger Module (eines pro Land), die sie den Beteiligten vorstellten.
Hier das Resultat (auf englisch) : EDUCATIONAL MODULES
Memory Route in Griechenland: Podcasts über Frauen im Widerstand

Die Schüler*innen wählten 12 Lebensgeschichten von Frauen aus, die am Widerstand teilgenommen hatten (3 aus Griechenland, 3 aus Spanien, 3 aus Italien und 3 aus Polen), und erforschten sie. Sie entwarfen 12 Szenarien für Podcasts von einer Länge von jeweils ca. 10 Minuten, wobei sie sich an den von ASKI vorgegebenen Richtlinien orientierten. Während ihres Aufenthalts in Athen nahmen sie die Audiodateien auf, die anschließend professionell bearbeitet wurden.
Hier die Podcasts (auf Englisch):
Memory Route in Polen: Write the Game

Die Schüler*innen der Gruppe tauschten ihre Erfahrungen bei der Entwicklung von narrativen Spielszenarien mit Gaming-Experten aus und präsentierten die Ergebnisse während des Workshops in der Villa Decius aus. Sie diskutierten über die Möglichkeit, historische Orte als Inspiration für ein unkonventionelles Bildungsinstrument zu nutzen. Der Workshop beschäftigte sich daher nicht nur mit dem Prozess der Erstellung von narrativen Spielszenarien und dem möglichen Einsatz von narrativen Spielen als pädagogisches Instrument im Geschichtsunterricht, sondern stellte auch die Teilnehmer*innen mit der Erfindung und Umsetzung von vier möglichen spielpädagogischen Aktivitäten auf die Probe.
Spanien. Memory Route in Katalonien: Erinnerung im Gehen
Die Schüler*innen begeben sich auf eine Reise durch die Orte, die von verschiedenen Gruppen und Arten des weiblichen Widerstands im Kontext des Spanischen Bürgerkriegs und der Nachkriegszeit durchquert und erlebt wurden.
Memory Walk #2. Maqui:
Maqui-Route. Ein Spaziergang entlang der Maquis-Route im Vall d’en Bas. Der Spaziergang Nr. 2 zeigt die Kollaborations- und Widerstandsnetzwerke der Frauenwelt im Kontext des bewaffneten antifranquistischen Kampfes. Das digitale Kartierungstool SO-CLOSE wird als zentrale Methode eingesetzt, um kleine, persönlich erstellte Informationspakete zu erstellen, die Geografie und Erinnerung miteinander verbinden. Die Schulungsunterlagen werden zwei Wochen vor der Aktivität an die Endnutzer verschickt.
Memory Walk#3. Das Exil:
Besuch des Museums für die Erinnerung an das Exil in La Jonquera. Spaziergang Nr. 3 zeigt Frauen und ihre Rolle im Widerstand in den Konzentrationslagern in Frankreich sowie ihre Rolle im französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs.
Online Ausstellung
Die permanente Online-Ausstellung soll die Ergebnisse und Erzählungen des Projekts sammeln, die digitalisierten und gesammelten Materialien sowie die Methoden der Bildungsaktivitäten bewahren. Sie zeigt Materialien und Projekte, die im Rahmen lokaler Veranstaltungen und Aktivitäten des Pfads der Erinnerung entstanden sind (Podcasts, Veröffentlichungen usw.).
Repositorium weiblichen Widerstands

Dieses gemeinsam genutzte und leicht zugängliche Archiv soll der Öffentlichkeit ein Instrument zur Erforschung des Frauenwiderstands sein und zur Vermittlung von Kenntnissen dienen. Darüber hinaus soll es eine Plattform für die Verbreitung alternativer historischer Erzählungen über den Widerstand von Frauen werden. Es umfasst digitalisierte Archive zum Frauenwiderstand sowie Beschreibungen historischer Kontexte und alternativer Erzählungen, Biografien und Lebensgeschichten ausgewählter Frauen.
WEBSITE AUFRUFEN,UM MEHR ZU ERFAHREN
Aktivitäten in Italien - Biografien
Teresa Catinella und Mariachiara Conti, zwei Forscherinnen und Expertinnen für Zeitgeschichte, halfen uns, die Aufmerksamkeit auf 15 beispielhafte oder wenig bekannte, aber allesamt wirkungsvolle Geschichten von Frauen zu lenken, die im Widerstand gegen das Faschistische Regime und die Nazi-Besatzung ften. Klicken Sie auf den Namen, der Sie neugierig macht, und begeben Sie sich auf eine Reise, die an Engagement und Tiefe kaum zu überbieten ist!
Vielen Dank an Zikkaron , dass Sie mit uns an dieses Projekt geglaubt haben!
Aktivitäten in Italien - Ausstellung

Um die Ergebnisse der zweijährigen Arbeit von WIRE weiter zu verbreiten und insbesondere die Geschichten von widerstandsfähigen Frauen, die das tägliche Handeln zugunsten einer Kultur des Friedens und des sozialen Zusammenhalts inspirieren können, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde eine leicht zu lesende und leicht aufzubauende Ausstellung erstellt, die in Schulen, Bibliotheken, Sozialzentren und Einkaufszentren gezeigt wird und so auch die weniger sensiblen Bürger erreicht.
Möchten Sie die Ausstellung an Ihrem Lieblingsort aufstellen?
Schreiben Sie uns, um mit uns in Kontakt zu treten. In der Zwischenzeit können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, indem Sie hier klicken.
Und wie immer vielen Dank an Zikkaron für die Annahme neuer Herausforderungen!
Aktivitäten in Italien - Podcast

Workshops für Schüler*innen. Mehrere Schulklassen der Sekundarstufe II nahmen an den Erfahrungsworkshops teil, die im Rahmen des WIRE-Projekts angeboten wurden. 5 von ihnen entschieden sich für Workshops mit Aufenthalt: Sie waren zwei Tage lang Gäste der Friedensschule und hatten die Gelegenheit, die Geschichte von Monte Sole kennenzulernen und über die Begriffe Regime, Widerstand, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Konflikt, Versöhnung und Menschenrechte nachzudenken. Zwei von ihnen entschieden sich stattdessen, Monte Sole am Ende eines langen Reflexionsweges kennenzulernen, der mit einem Workshop der Friedensschule von Monte Sole direkt in der Schule begann und entweder mit Diskussionen im Klassenzimmer, mit den Literaturlehrern oder mit der Auswahl von Büchern verschiedenster Art über Geschichten des Widerstands fortgesetzt wurde. Letzteres führte zur Produktion eines Podcasts, der von den Schüler*innen erstellt, aufgenommen und bearbeitet wurde.
ANHÖREN (auf italienisch) YOU DON’T OWN ME – tu non mi possiedi

Project number: 101091223
Call: CERV-2022-CITIZENS-REM
Topic: CERV-2022-CITIZENS-REM
Granting authority: European Education and Culture Executive Agency
















